Lernmethode: Karteikartensystem

Es gibt viele verschiedene Lernmethoden, die einen ausreichend auf die bevorstehende Klausur vorbereiten. Ich stelle euch heute das Karteikartensystem vor. Lernen mit einem Karteikasten ist eine einfache Methode Inhalte der Vorlesung auswendig zu lernen und seinen eigenen Schubladen zuordnen zu können. Als ersten braucht man jedoch einen Karteikasten und jede Menge Karteikarten. Für Studienfächer wie zu Beispiel Englisch reicht die Karteikartengröße DIN A8, für Studienfächer wie zum Beispiel Chemie sollte man doch auf Karteikarten in der Größe DIN A7 zurückgreifen. Denn dort passen auch längere Difinitionen oder chemische Reaktionsgleichungen drauf. Bevor man jetzt mit dem schreiben auf den Karteikarten beginnt, sollte man sich vorher überlegen in wie weit man die Struktur der jeweiligen Vorlesung auf die Größe der Karteikarte herunterbricht. Man könnte zum Beispiel eine Karteikarte anfertigen, wo auf der Vorderseite das Oberthema und auf der Rückseite die Umtertehmen stehen. So hätte man dort schon mal eine Verknüpfung oder auch Zuordnung hergestellt. Nun werden die weiteren Karteikarten in so weit angefertigt, dass auf der Vorderseite das Unterthema der vorangegangenen Karteikarte steht und auf der Rückseite jeweilige Erklärung zu finden ist. Manchmal ist es schwer Themenbereiche auf den geringen Platz einer Karteikarte zu reduzieren, jedoch hilft schon das nachdenken darüber ungemein, denn man muss sich überlegen wie genau man den Themenbereich unterteilt.
Hat man dann alle Karteikarten geschrieben kommt der eigentliche Lernprozess. Das Lernen mit den Karteikarten funktioniert am besten mit dem sogenannten Sechs-Phasen-System. Das bedeutet man jat in seinem Karteikasten sechs Fächer, diese Fächer haben eine unterschiedliche Wiederholrate, wobei die Karteikarten des ersten Faches am häufigsten wiederholt werden.
Das System kann wie folgt aussehen:

1. Fach: Wird ständig wiederholt.

2. Fach: Nach zweimaligem Wiederholen des ersten Faches.

3. Fach: Nach zweimaligem wiederholen des zweiten Fachs

….und so weiter….

Das Wichtigste ist jedoch die Vorbereitung. Geht dort etwas schief, ist das ganze Lernen um sonst.

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4 Comments on "Lernmethode: Karteikartensystem"

  1. Sandra
    25/04/2012 at 10:00 Permalink

    Das Prinzip an sich finde ich sehr logisch, aber gibt es Studenten, die das tatsächlich im Lernstress anwenden? Ich kann mir das gut für Vokabeln oder so vorstellen. Aber bei irgendwelchen Zusammenhängen oder größeren Sachen, wüsste ich gar nicht, wie ich da mit Karteikarten rangehen soll.

  2. admin
    25/04/2012 at 12:22 Permalink

    Es ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sich das wie eine extrem verästelte Mind Map vorstellen. In der Mitte steht das Studienfach, und von dort aus gehen die einzelnen Hauptthemen weg (Dieser Schritt wird jedoch nicht auf die Karteikarten geschrieben). Dann kommen natürlich die unterthemen die man dem Hauptthema zuordnen muss und dann wiederum die Dinge die man zu den Unterthemen wissen muss. Das wird dann fortgeführt, bis alles erfasst ist. Das heißt also man muss sich in soweit über das Studienfach Gedanken machen, sodass man die Inhalte auf Karteikarten herunterbrechen und stückeln kann und mithilfe der Karteikarten ein Netzwerk über die Inhalte des Fachs bildet. Ich selbst habe dies bis heute drei Jahre lang genau auf diese Weise in jeden Studienfach praktiziert und es hat mir sehr viel Erfolg gebracht. Zudem habe ich beim überlegen wie ich das Studienfach auf die Karteikarten herunterbreche schon einiges verinnerlichen können da ich mir schon Gedanken über die Inhalte machen musste.

  3. Sandra
    26/04/2012 at 06:28 Permalink

    Danke für die Erläuterung. Ja das stimmt. Ich hatte zwar immer eine andere Variante zu lernen, aber im Kern ist es wirklich das Wichtigste, dass Große und Ganze und verstehen. Die Methode ist wahrscheinlich vom Lerntyp abhängig.

  4. Nitram
    29/10/2012 at 21:03 Permalink

    Ich beginne gerade mit der Karteikartenmethode, weiß aber noch nicht ob sie für mich funktioniert.
    Darf ich fragen, was du für eine Methode angewendet hast Sandra?

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